Ostern 2008 bei Eberswalde
Ein bisschen Natur - ein bisschen Kulturgeschichte

    am Rande

der B2

   


Nach ein paar Jahren in Hohenfinow (mit Schiffshebewerk und Schlosspark),
zwei Jahren in der Westend-Schule (mit Tierpark und Oder-Havel-Kanal)
ein bisschen nach Nordosten zum Stadtsee.

Da ich auch nur 200m von der B2 entfernt wohne, ein gemütliches Stündchen auf der B2,
besonders gemütlich in Wollwinkel (ein paar Häuser am Straßenrand) und vor Bernau
(ich fand, Startgeld und Benzinkosten als Unkosten ausreichend).


Die Anfangs- und Endzeiten lagen so, das Überholvorgänge aus Mangel an Partnern im Wesentlichen verhindert wurden.
Ich hätte wohl durchaus auf meiner Fahrspur für eine Zigarettenlänge anhalten können, ohne gleich zu einem Verkehrshindernis zu werden.

Außer am späten Ostermontagnachmittag, hier wurden offensichtlich die vierrädrigen Familienstücke nach ihrer ersten Jahresausfahrt wieder in die heimischen Gefilde zurückgeführt.
(Ich finde die landschaftlichen Reize der B2 nicht so interessant, um sie im erweiterten Fußgängertempo zu betrachten.)
Ich vermute, das hier eine Zigarettenpause kein Zeitverlust gewesen wäre, nach 5 km hätte ich mein Vorderauto bestimmt wieder eingeholt.

Für die Pausen zwischen den Spielen bot sich der Wanderweg am Stadtsee an, oder eben die Klosterruine Chorin, ca. 4 km nördlich.

  Also nach 20 Jahren wieder mal Chorin.
Veränderungen? Ja!
Eintritt ins Kloster und vorher Eintritt für den Parkplatz.
(Nebenbei, die Parkplatzgebühr war höher als mein ermäßigter Eintritt ins Kloster!)

 


Weitere Veränderungen?
In meiner Kindheit fand das Ostereiersuchen durchaus mal bei einem Waldspaziergang statt.
Beim Suchen wurde ich von meinen Eltern sicher zu den richtigen Stellen geführt.
Leider konnten sie mich bei meinem Klosterbesuch nicht begleiten!


Unfair wäre es natürlich, wenn ich das stattfindende Osterspektakel verschweigen würde.
Wirklich gut war das Rostbrätl vom Grill (ich bin Thüringer, ich darf das beurteilen)
bei der Wurst war die Euphorie nicht ganz so ausgeprägt, aber durchaus nicht gänzlich verschwunden.
Auch der Obstwein animierte mich zum Flaschentransport nach Berlin.
Bei den Flaschenbegleitern (z.B. Hirschsalami, Bergziegenkäse u.ä.), stellte sich leider später heraus, das der Alterungsprozess eher einer Autobahnfahrt als einem Osterspaziergang glich.

  Hofseite

  Kreuzgang

  am Stadtsee